Photovoltaik & Solaranlagen: Sulfurcell

SulfurcellPhotovoltaik ist die umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zur Atomkraft. Dank leistungsstarker Solarzellen wird die Energie der Sonne in Strom umgewandelt. Vor der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage muss diese ausreichend geplant, die Kosten aufgebracht und der aktive Part organisiert werden. Wir verraten worauf es beim Einsatz von Solaranlagen mit Photovoltaik ankommt und welche Vorteile sich dadurch ergeben.

Solaranlagen
  • umweltfreundlicher Betrieb
  • nachhaltige Anlage
  • leistungsoptimierte Solarzellen
  • starker Wirkungsgrad

Photovoltaik – Übersicht der Energiequelle

Durch die Photovoltaik-Technik, auch bekannt als Fotovoltaik, wird Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt. Zum Einsatz kommt hierfür in der Regel das Sonnenlicht, welches allen Menschen „kostenlos“ zur Verfügung steht. Die Umwandlung des Sonnenlichtes in elektrische Energie erfolgt durch Solarzellen, die wahlweise

  • auf Dächern
  • auf Freiflächen
  • in Taschenrechnern
  • an Parkscheinautomaten
  • und an vielen weiteren Orten

angebracht werden, um für die nötige Stromerzeugung zu sorgen.

Wissenswert: Der Begriff Photovoltaik stammt aus dem griechischen. Es setzt sich aus „Phos“ für „Licht“ und aus „Volt“ für die elektrische Spannung zusammen.

Generell handelt es sich bei dem Bereich der Photovoltaik „nur“ um einen Teil der gesamten Solartechnik. Durch die Sonneneinstrahlung lässt sich nicht nur elektrische Solarenergie gewinnen, sondern auch Wärme.  Diese Wärme wird durch eine thermische Solaranlage aus der Sonneneinstrahlung gewonnen.

Die Solarthermie kommt vorrangig im Bereich der Haustechnik zum Einsatz, unter anderem zur Erwärmung von Dusch-, Bade- und Spülwasser, aber auch zur Erwärmung von Wohnräumen (unter anderem auch in Form einer Solarheizung). Häufig wird dieser Bereich als Sonnenkollektoren betitelt, die als thermische Solarkollektoren fungieren.

Funktionsweise im Fokus

Solar auf dem DachUm Sonnenenergie zu gewinnen, kommt der photoelektrische Effekt der Solarzelle (verbunden in Solarmodulen) zum Einsatz. Die Elektrizität, die dabei erzeugt wird, kann nicht direkt verwendet werden. Stattdessen wird sie in Akkumulatoren gespeichert, alternativ direkt in das Stromnetz eingespeist. Doch auch vor dem Einspeisen ist eine Umwandlung nötig. Ein Wechseltrichter sorgt dafür, dass die Gleichspannung, die erzeugt wird, entsprechend umgewandelt im Stromnetz ankommt.

Vorteile einer Photovoltaikanlage

Die Photovoltaik-Technik an sich beschreibt noch keine Anlage, mit der Energie gewonnen wird. Erst als Solarmodul-System und in Kombination mit Wechseltrichter und Stromleitung wird eine Photovoltaikanlage erstellt. Diese ist unter anderem auch als Solargenerator oder PV-Anlage bzw. PVA bekannt und kombiniert zahlreiche Vorteile miteinander.

  • Reduzierung der CO2-Emmissionen
  • erhöhter Umweltschutz
  • Einsatz von erneuerbaren Energien
  • gesicherte Renditen möglich
  • ohne Finanzierungsrisiko
  • sehr wartungsarm
  • sehr hohe Lebenserwartung der Anlage
  • keine Lärmbelästigung
  • keine Geruchsentwicklung
  • keine Schadstoffe
  • einfache Entsorgung nach Laufzeit-Ende
  • kein Solarstrom-Limit
  • flexible Größe der Anlage
  • netzunabhängige Anlagen möglich
  • Energierücklaufzeit ist recht kurz
  • die Energieversorgung läuft dezentral
Der Einsatz einer Photovoltaikanlage bedeutet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch finanzielle, organisatorische und vollumfängliche Vorteile.

Die richtige Planung

Vor dem Einsatz einer Photovoltaikanlage ist es wichtig, einige Fragen zu beantworten, die sich auf die Anbringung, Kosten, Finanzierung und weiteren Bereiche beziehen.

  • Welche Dachfläche steht für die Montage zur Verfügung?
  • Mit welcher Ausrichtung soll die Anlage montiert werden?
  • Welche Neigung ist gewünscht?
  • Welche Art von Photovoltaik-Module sollen eingesetzt werden?
  • Wie hoch soll die Qualität der Module ausfallen?
  • Welche Investitionskosten sind zu erwarten?
  • Welche laufenden Betriebskosten kommen auf Sie zu?
  • Wird die Anlage über Eigenkapital finanziert?
  • Wird (weiteres) Fremdkapital benötigt?
  • Besteht eine Einspeisevergütung?
  • Können sonstige Fördermittel aufgebracht werden?
Gerade die finanziellen Fragen dürfen vor der Anschaffung einer Photovoltaikanlage nicht unterschätzt werden, da sie unter anderem die Frage beantworten, wie schnell sich die Anlage in Zukunft amortisiert.

Die passenden Module

Wenn es um die passenden Module geht, haben Sie unter anderem die Wahl zwischen

  • polykristallinen
  • und monokristallinen

Solarmodulen. Beliebter sind aufgrund des sehr guten Preis-/Leistungsverhältnisses die polykristallinen Module. Der Wirkungsgrad fällt jedoch geringer als bei monokristallinen Solarmodulen aus.

Die monokristalline Version ist in der Produktion teurer und damit auch für den Kunden mit größeren finanziellen Aufwendungen verbunden – dafür ist der Ertrag weitaus höher.

Wenn es Ihnen vorrangig um den Preis geht, so überzeugen auch Dünnschichtmodule. Der Wirkungsgrad ist ebenfalls sehr gering, der Preis allerdings auch. Sie verbrauchen zudem sehr wenige Rohstoffe, sind flexibel und auch bei eher diffusen Lichtverhältnissen noch effizient.

ModulPreisWirkungsgradBesonderheit
polykristalline Modulemittelmittelsehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
monokristalline Modulehochhochsehr hoher Wirkungsgrad
Dünnschichtmoduleniedrigniedrigauch bei schlechten Lichtverhältnissen effizient

Lassen Sie die Faktoren in Bezug auf den Standort, die gewünschte Wirkung und die möglichen Verschattungen mit in Ihre Entscheidung einfließen.

Photovoltaik-Kosten

Panel auf dem DachUm eine Solaranlage in Form einer Photovoltaikanlage in Betrieb zu nehmen, ist unter anderem die Anschaffung einzelner Module nötig. Die Preise dieser Module entscheiden zum Großteil, wie teuer oder preiswert die gesamte Anlage ausfällt. Auch der jeweilige Hersteller ist ein gewisser Kostenfaktor. Ehe Sie sich eine Solaranlage kaufen bzw. die Module zu einer Anlage zusammensetzen lassen, sollten Sie sich daher gut informieren, welche einmaligen und laufenden Kosten auf Sie zukommen.

Die Anschaffungskosten

Wenn Sie auf einen Hersteller setzen, der Qualitäts-Module in Deutschland herstellt, müssen Sie hierfür mehr Geld auf den Tisch legen. Erwerben Sie dagegen Module aus dem asiatischen Raum und von einem Unternehmen, dessen Namen Sie möglicherweise noch nie gehört haben, dann sind die Preise der Module häufig deutlich niedriger.

Tipp: Experten schätzen, dass die Preise für Solarstrom-Anlagen auch zukünftig weiter sinken werden, da die Konkurrenz in der Branche weiter zunimmt, die Rohstoffpreise fallen und die Massenproduktion von Modulen und Bauteilen weiter vorangetrieben werden kann. Bereits seit dem Jahr 2006 sind Solarstrom-Anlagen um mehr als 60 Prozent günstiger geworden.

Vergleichen Sie am besten die Gesamtkosten je kWp, da Sie auf diese Weise unabhängige und vergleichbare Werte gegenüberstellen können.

Laufende Kosten

Abgesehen von den Anschaffungskosten fallen für eine Photovoltaikanlage auch laufende Kosten an. Hierbei sollten Sie nicht nur die Module selbst beachten, sondern auch die weiteren Bauteile, zu denen

  • Wechseltrichter
  • Verkabelung
  • Montage
  • Zähler
  • und mehr gehören.

Auch die Wartung, Versicherung, Kosten für die Reinigung und Instandhaltung zählen zu den Faktoren, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Zwar sind Photovoltaikanlagen sehr wartungsarm, doch gelegentliche Kosten kommen in jedem Fall auf Sie zu. Dass bei einer Solaranlage Kosten auf Sie zukommen, ist klar, doch unter Umständen können Sie hierbei – je nach Module, Service und Bauteile – noch ein wenig sparen.

Positiv ist dagegen die Einspeisevergütung, die für ein zusätzliches Zubrot sorgen, welches Ihnen über viele Jahre gesichert ist.

Unterstützung durch die Einspeisevergütung

Um die Photovoltaik-Technologie zu fördern, profitieren Käufer von der sogenannten Einspeisevergütung. Festgelegt ist diese im EEG, im „Erneuerbare Energien Gesetz“.

Öffentliches Netz: Betreiber, die Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen, erhalten der Einspeisevergütung zufolge für 20 Jahre lang eine Vergütung. Wie hoch diese ausfällt, wird durch das Jahr bestimmt, in dem die Anlage in Betrieb genommen wird. Zudem entscheidet auch die maximale Leistung, die die PV-Anlage erbringen kann, über die Vergütung.
Eigenverbrauch: In dieser Höhe erhalten Sie für 20 Jahre lang die entsprechende Vergütung. Allerdings fällt die Vergütung generell nicht mehr so hoch aus, als dass es nicht zumindest eine Idee wäre, den Solar-Strom ausschließlich per Eigenverbrauch einzusetzen und eventuell über externe Möglichkeiten zu speichern.

Tipp: Der selbst erzeugte Strom kann außerdem über eine sogenannte Strombörse vermarktet werden. So ist es möglich, durch einen Solarspeicher bzw. Stromspeicher auch einen Verkaufspreis zu erzielen, der im Vergleich zur Einspeisevergütung überdurchschnittlich ausfällt.

Ab wann ist eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich?

Solar Die wohl wichtigste Frage, wenn es um das Thema Kosten einer Photovoltaikanlage geht, ist die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Ab wann macht eine Anlage dieser Art Sinn und ab welchem Jahr hat sie sich amortisiert? Im Internet finden Sie praktische Photovoltaik-Rechner, mit denen Sie genau berechnen können, ab welchem Zeitraum Ihre Anlage wirtschaftlich arbeitet. Beachtet werden müssen hierbei

  • die Dach-Art
  • die Fläche der Installation
  • die Neigung des Daches
  • die Ausrichtung des Daches
  • die Postleitzahl und damit das Gebiet der Inbetriebnahme
  • und das Jahr der Inbetriebnahme

So wird der mögliche Ertrag durch einen Solarrechner ermittelt, der an diesem Standort und mit dieser Anlage möglich ist. Auf diese Weise können Sie ermitteln, wie viel Ertrag Ihre Anlage abwirft, stellen diesen Ertrag Ihrem eigenen Bedarf gegenüber und erkennen schnell, ab wann sich die Anlage mittelfristig für Sie rentieren wird.

Weitere erneuerbare Energien

Als erneuerbare Energiequelle ist nicht nur Photovoltaik bekannt, sondern noch weitere Energieträger stehen den Menschen nahezu unerschöpflich zur Verfügung oder haben die Eigenschaft, sich verhältnismäßig schnell zu erneuern.

Drei Energiequellen

Zwar ist die Sonnenenergie besonders ergiebig, doch auch die zwei weiteren Energiequellen, die den Kern der erneuerbaren Energien bilden, sind nicht zu unterschätzen.

EnergiequelleJährliches EnergieangebotNutzungsarten
Sonnenenergie3.900.000.000 PJSolarenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Windenergie
Geothermie996.000 PJOberflächennahe Geothermie, Tiefengeothermie oder Niederenthalpie
Gravitation94.000 PJGezeitenkraftwerke und Meeresströmungskraftwerke

Die Sonnenenergie, die derzeit auf die Erde einstrahlt, ist zehntausendfach höher als das, was Menschen an Energiebedarf benötigen würden. Auch seit Deutschland nach der Fukushima-Katastrophe 2011 aus der Atombranche ausgestiegen ist, konnte das Interesse an Solarenergie und erneuerbaren Energien im Allgemeinen stetig wachsen.

Die Soltecture GmbH ist im Jahre 2011 aus Sulfurcell hervorgegangen

Sie sind auf der Suche nach Soltecture? Bei Sulfurcell handelt es sich um den namentlichen Vorgänger von Soltecture. Die Umbenennung des Unternehmens fand im Jahr 2011 anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehens statt. Der neue Name bringt die Kernkompetenz von Soltecture auf den Punkt und lässt sie zu einer Einheit verschmelzen: Solar, Technologie und Architektur. Das Berliner Unternehmen steht für Innovation und Fortschritt und ist stets auf der Suche nach neuen technologischen Fortschritten auf dem Gebiet der Solartechnik. Für die Forschung und die stetig fortschreitende Produktentwicklung hat Soltecture bereits zahlreiche Preise erhalten. So erhielt das Unternehmen 2010 beispielsweise die Plakette des Deutschen Solarpreises.

Diese Seite steht in keinem Zusammenhang mit der Soltecture GmbH

 

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